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Wettbewerb
Kultur - und Kreativpiloten
Gaedke-Tapeten
ist einer der Preisträger!
Philip
Gaedke entwirft in Hamburg individuelle Tapeten nach Maß,
„dektektor.fm“ steht in Leipzig für anspruchsvollen Radiojournalismus,
die „Wursttoaster“ in Bremen für findige Bratwurst-Grilltechnik,
„Bembel withcare“ betreiben in Heppenheim Merchandising für
Apfelwein und den Odenwald, „Fräulein Prusselise“ fertigt
in Trier von Hand knallbunte Mode.
Fünf
von 32 Beispielen für kreative oder kulturelle Ideen, die
sich beim ersten bundesweiten Wettbewerb um den Titel „Kultur-
und Kreativpiloten Deutschland“ der Initiative Kultur- und
Kreativwirtschaft der Bundesregierung durchgesetzt haben.
Der
Wettbewerb
Die
Teilnehmer des Wettbewerbs konnten mit einer noch nicht umgesetzten
Geschäftsidee oder einer bereits laufenden Unternehmung ins
Rennen gehen.
Denn für die Fachjury zählten nicht nur schwarze Zahlen und
eine Erfolgstory – sie wollte herausragende unternehmerische
Persönlichkeiten finden.
Ziel
der Initiative: Firmen mit Vorbildcharakter zu finden,
die der zukunftsträchtigen Branche als „Kultur- und Kreativpiloten“
Gesicht und Gewicht verleihen.
Im
gesamten Bewerbungszeitraum bis zum 15. September meldeten
sich 753 Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer
aus ganz Deutschland. 96 wurden zu Präsentationsterminen eingeladen.
Die für je eine von acht Regionen zuständigen Jurys, bestehend
aus den regionalen Ansprechpartnern der Initiative, Mitarbeitern
verschiedener Länderministerien sowie Experten aus der Kultur-und
Kreativwirtschaft, filterten die Preisträger heraus.
Der
Preis
Die
ausgezeichneten
Kreativen können im Austausch mit Experten ihre Ideen verfeinern
sowie neue Geschäftsfelder oder Partner finden. Unternehmerisches
Know-how vermitteln ihnen drei Workshops. Zudem steht ihnen
ein Netzwerk mit anderen kreativen Unternehmern offen.
Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung
Die
Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft, die vom Bundeswirtschaftsministerium
und dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien koordiniert
wird, ist 2007 gestartet. Die Bundesregierung will damit einer
besonders vielversprechenden Branche die Wege ebnen.
Kreatives Schaffen und unternehmerisches Denken gehören zusammen,
doch für viele Kreative besteht im Hinblick auf klassische
Anlaufstellen Optimierungsbedarf. Zudem fehlen ihnen oft Netzwerke
und ein generelles „Branchenbewusstsein“ gibt es kaum. 2009
gründete die Initiative darum das Kompetenzzentrum Kultur-
und Kreativwirtschaft des Bundes, hinter dem das RKW Rationalisierungs-
und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. steht.
Bestandteil des Kompetenzzentrums sind acht Regionalbüros.
Seit Anfang des Jahres vermitteln sie Kultur- und Kreativschaffenden
in Orientierungsberatungen und bei Sprechtagen in rund 70
Orten quer durch die Republik den richtigen Ansprechpartner.
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"Ich freue mich über die Unterstützung von
offizieller Seite, meine Unternehmung weiter voranzutreiben.
Die Herausforderung nehme ich dankend an."

Die
Preisträger aus Hamburg:
Florian Berger (Donkey
Products),
Wiebke Buntemeyer (Hamburger
Schülerwerft),
Philip Gaedke (Gaedke-Tapeten)
und
Frank Lemloh (Regionaler Ansprechpartner der Initiative).

Preisverleihung
im Meilenwerk Berlin am 28. Oktober 2010:
Gruppenphoto aller 32 Preisträger und deren Teams
Photos
oben: Uwe
Klössing - Die Hoffotographen

Gaedke
Tapeten
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